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Gerd Georg HirschmannMetallbildhauer · Nürnberg
Aufrecht stehende, rostbraune Metallskulptur aus dicht verschweißten Ketten-, Rohr- und Federteilen.

Metallskulpturen aus Nürnberg, die das Schwingen sichtbar machen

Gerd Georg Hirschmann · Metallbildhauer · Nürnberg

«Within decades of experience from the ordinary art-works connected and encouraged through the vedric prospects from MMY this new arising art-works revealed itself in my fluctuating particle-strings!»

Gerd Georg Hirschmann, von der bisherigen Website

Gerd Georg Hirschmann schweißt in Nürnberg Metall zu Körpern zusammen, für die es keinen bequemen Vergleich gibt. Ketten, Rohre, Federn, Ringe und Räder verdichten sich zu Massen, die wie gewachsen wirken und doch Stück für Stück gefügt sind.

Was er dabei sucht, nennt er selbst «fluctuating particle-strings» — schwingende Teilchenfäden. Seine Arbeit verbindet die Werkstatt mit der vedischen Meditation, Joseph Beuys mit dem Begriff des Rückbezugs. Die Skulptur ist für ihn kein Objekt, sondern ein Zustand, den man am Material ablesen kann.

Werkgalerie

Elf Arbeiten, jede nur einmal

Keine Skulptur steht hier zweimal, und die beiden Detailausschnitte der roten Arbeit bleiben weg — so, wie es der Künstler für diese Seite festgelegt hat.

Lange, grün patinierte Metallskulptur aus unzähligen verschweißten Einzelteilen auf einem Rollgestell in einer Ausstellungshalle.
Grün patinierte Skulptur auf Rollgestell
Aufrecht stehende, rostbraune Metallskulptur aus dicht verschweißten Ketten-, Rohr- und Federteilen im Freien.
Stehende Skulptur, rostbraun
Hoch aufragende graue Metallskulptur vor einer hellen Plane, im Freien zwischen Werkstattgerät.
Aufragende Skulptur vor hellem Tuch
Breit gelagerte Metallskulptur mit rostroten und grauen Flächen, auf einer hellen Plane im Freien abgestellt.
Liegende Skulptur auf heller Plane
Großformatige helle Skulptur aus hunderten verschlungenen Drahtringen, im Hof vor einer Backsteinwand.
Helle Drahtskulptur im Hof
Dunkle, mannshohe Metallskulptur unter einem Glasdach vor einer hellen Natursteinwand.
Stehende Skulptur unter Glasdach

Ausstellungen

Sechs Stationen, vier Länder

Jede dieser Arbeiten wiegt so viel, dass der Transport Teil des Werks ist. Die Linie zeichnet sich beim Scrollen.

2019 — ARTMUC München

Erste große Messestation: Die ARTMUC in München zeigt Positionen abseits des Galeriebetriebs — der Rahmen, in dem ein Einzelwerk wie dieses überhaupt Platz findet. Eine der Skulpturen stand im «Wurzelkeller».

2023 — Swiss Art Expo Zürich

Die Swiss Art Expo in der Halle des Zürcher Hauptbahnhofs: Eine mannshohe Standskulptur zwischen Reisenden — der stärkste Gegensatz, den das Werk bisher hatte.

April 2024 — ARTe Stuttgart

ARTe Stuttgart, April 2024. Die Stuttgarter Messe ist für Gerd Georg Hirschmann ein wiederkehrender Ort — eine weitere Stuttgarter Ausstellung folgte 2025 im Römerkastell.

25.–27. Oktober 2024 — ARTfair Innsbruck

ARTfair Innsbruck, 25. bis 27. Oktober 2024. Der Transport einer mehrere Meter langen Plastik über die Alpen gehört bei dieser Arbeit genauso zum Werk wie das Schweissen.

2025 — EuropArtFair Maastricht

EuropArtFair Maastricht, 2025 — die erste Station ausserhalb des deutschsprachigen Raums.

11.–13. September 2026 — ARTe Wiesbaden

ARTe Wiesbaden, 11. bis 13. September 2026 — bisher die jüngste Station der Werkschau.

Seminarankündigung der Deutschen MERU Gesellschaft von 1986, quer beschriftet mit «Fällt aus!».

Rückbezug · 1986

Selbststrukturierung durch Rückbezug: Eine universelle Eigenschaft belebter und unbelebter Systeme

Deutsche MERU Gesellschaft · 6.–8. Juni 1986 in Schledehausen · Leitung: Dr. Klaus Volkamer

Das Prinzip des Rückbezugs ist von rückkoppelnden oder, ganz allgemein, nicht-linearen Systemen her seit längerem bekannt. Auch die Existenz entsprechender kybernetischer Prozesse auf den unterschiedlichsten Ebenen in der Natur ist nicht neu. Mit wachsendem Interesse studiert die Wissenschaft seit etwa einem Jahrzehnt die systemunabhängigen, universellen Eigenschaften rückbezogener Systeme. Die aus ihnen resultierende Selbstorganisationsfähigkeit weist in Richtung einer spontanen Selbststrukturierung und Selbstgestaltung hierarchisch komplexer Systeme. Diese kommt zustande durch ihre inneren und zur Umgebung hin vernetzenden, äußeren Rückbezugsmechanismen. Ein neues Weltbild zeichnet sich ab, dessen Paradigma durch den Begriff des Rückbezugs bestimmt wird. In ihm können rein naturwissenschaftlich-materielle, künstlerische und spirituelle Prozesse auf eine gemeinsame Wurzel zurückgeführt werden.

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Häufige Fragen

Vier Fragen, vier Antworten

Wer ist Gerd Georg Hirschmann?

Gerd Georg Hirschmann ist Metallbildhauer in Nürnberg. Er arbeitet seit Jahrzehnten an einem einzigen, fortlaufenden Werk aus verschweißter Metallplastik und zeigt es auf Kunstmessen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden.

Woraus bestehen die Skulpturen?

Aus verbundenem Metall und Material, das bereits ein Leben hinter sich hat. Der Künstler selbst nennt «iron, rubber, and something else» — Eisen, Gummi und was sonst noch zusammenfindet: Ketten, Rohre, Federn, Ringe, Räder. Nichts davon wird versteckt, das Material bleibt als Material lesbar.

Wo kann man die Skulpturen sehen?

Auf den Kunstmessen, zu denen die Arbeiten reisen: ARTMUC München (2019), Swiss Art Expo Zürich (2023), ARTe Stuttgart (2024), ARTfair Innsbruck (2024), EuropArtFair Maastricht (2025) und zuletzt ARTe Wiesbaden (September 2026). Einen Ausstellungsraum mit festen Öffnungszeiten gibt es nicht.

Was bedeutet «Rückbezug» in diesem Werk?

Rückbezug ist der Begriff, auf den sich diese Arbeit beruft. Er stammt aus einer Seminarankündigung der Deutschen MERU Gesellschaft von 1986: Rückbezogene Systeme strukturieren sich selbst, und in diesem Paradigma lassen sich naturwissenschaftliche, künstlerische und spirituelle Prozesse auf eine gemeinsame Wurzel zurückführen.

Die Arbeiten ansehen

Elf Skulpturen, jede nur einmal gezeigt — so wie sie im Hof, in der Halle und auf dem Messestand stehen.

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