Zum Inhalt springen
Gerd Georg HirschmannMetallbildhauer · Nürnberg
Gerd Georg Hirschmann steht mit Schiebermütze neben einer großen rostbraunen Metallskulptur im Hof seiner Werkstatt.

Über mich

Gerd Georg Hirschmann, Metallbildhauer

Nürnberg. Keine Serie, keine Auflage, kein Katalog — eine einzige Arbeit, die seit Jahrzehnten weitergeht.

Gerd Georg Hirschmann arbeitet als Metallbildhauer in Nürnberg. Was in seinem Hof steht, lässt sich schwer einem Genre zuordnen: Massen aus verschweißten Ketten, Rohren, Federn und Rädern, mannshoch oder mehrere Meter lang, manche auf Laufrollen, damit sie überhaupt bewegt werden können. Es sind keine Objekte aus einer Serie. Es ist ein einziges Werk, das seit Jahrzehnten weiterwächst.

Den Beginn dieser Entwicklung datiert er selbst auf einen Unfall mit 17 Jahren — so hat er es in einem Interview mit artistcloseup.com erzählt. Als künstlerischen Einfluss nennt er Joseph Beuys: nicht als Vorbild für eine Formensprache, sondern für die Haltung, dass Material, Biografie und Denken ein und dieselbe Sache sind.

Der zweite Strang ist die vedische Meditation. VEDA, VEDANTA und MMY stehen in seinen Texten gleichberechtigt neben Eisen und Gummi, und er beschreibt seine Arbeiten konsequent als «fluctuating particle-strings» — schwingende Teilchenfäden. Den Begriff, der beides zusammenhält, hat er 1986 auf einem Seminarblatt gefunden: den Rückbezug.

Er schreibt über sein Werk fast ausschließlich auf Englisch, in einem eigenwilligen, sehr persönlichen Englisch. Diese Sätze stehen auf dieser Website im Original. Sie zu glätten hieße, die Stimme zu entfernen, die das Werk begleitet.

Gerd Georg Hirschmann steht vor einem Schaufenster, hinter der Scheibe eine seiner Metallskulpturen.
Vor einem Schaufenster mit einer der eigenen Arbeiten — eine Präsentationsform neben der Messe.

Vier Anker

Was an diesem Weg belegt ist

Kein geglätteter Lebenslauf — nur die Punkte, für die es eine Quelle gibt.

Mit 17

Ein Unfall als Anfang

In einem Interview mit artistcloseup.com datiert Gerd Georg Hirschmann den Beginn seiner künstlerischen Entwicklung auf einen Unfall im Alter von 17 Jahren.

1986

Der Begriff des Rückbezugs

Das Seminarblatt der Deutschen MERU Gesellschaft, das er bis heute aufbewahrt und auf seiner Website zeigt. Das Seminar fiel aus — der Begriff blieb und trägt das Werk bis heute.

Jahrzehnte

Ein einziges fortlaufendes Werk

«In decades from hard work and life» — kein Werkverzeichnis in Serien, sondern eine einzige Arbeit, die immer weitergeht. Jede Skulptur ist ein Stand dieser Arbeit, kein abgeschlossenes Stück.

Seit 2019

Auf den Messen

Mit der ARTMUC München beginnt die Reihe der Messestationen, die bis zur ARTe Wiesbaden im September 2026 reicht — sechs Stationen in vier Ländern.

«In decades from hard work and life, he had created an incomparable art-momentum by connecting his great metaphysicaly experiences and the ordinarily suspicious art-work!»

Über Gerd Georg Hirschmann, «Über den Künstler» auf gerdhirschmann.de

Dieser Satz steht seit Jahren auf seiner Website, unter der Überschrift «Über den Künstler». Er sagt in einem Zug, was diese Arbeit ausmacht: Jahrzehnte harter Arbeit und gelebten Lebens, verbunden mit metaphysischer Erfahrung — und ein Kunstwerk, das sich bewusst dem gefälligen Blick entzieht.

Wer mit ihm sprechen möchte, erreicht ihn direkt. Es gibt keine Galerie dazwischen, keinen Agenten und kein Sekretariat. Telefon und E-Mail stehen im Fuß jeder Seite.

Die Arbeiten ansehen

Elf Skulpturen, jede nur einmal gezeigt — so wie sie im Hof, in der Halle und auf dem Messestand stehen.

Arbeiten ansehenAnrufen